
ver.di-Streik in Wuppertal: Laut aber harmlos
Mehr als 300 Feuerwehrleute aus ganz Nordrhein-Westfalen protestierten am Donnerstag, 04. Februar 2010, auf dem Johannes-Rau-Platz in Barmen gegen den Beförderungs-Stopp des Innenministeriums und taten ihren Unmut lautstark kund. Auch die Busfahrer machten ihrem Tarif-Ärger Luft und streikten am frühen Donnerstagmorgen vor dem Berufsverkehr im Tal.
Aktuelles
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, kann für den Großteil der gesperrten Turn- und Sporthallen im Tal wieder Entwarnung gegeben werden. Bis auf einige Ausnahmen sind alle Hallen im Stadtgebiet, die aufgrund der Schneemengen auf den Flachdächern gesperrt vorsorglich gesperrt worden waren, seit Donnerstag, 04. Februar 2010, wieder geöffnet.
Mit einem 24-stüdigen Musik-, Theater-, Tanz- und Schauspielmarathon protestieren Künstler aller Sparten gegen die geplanten städtischen Sparmaßnahmen. Viele Wuppertaler waren trotz regem Schneetreiben zum Elberfelder Schauspielhaus gekommen und beteiligten sich an dem Protest, der am Freitagabend, 29. Januar 2010, nach der Premiere von “Fleisch ist mein Gemüse” begonnen hatte.
Sport im Tal
Die massiven Schnee- und Regenfälle, die im Laufe des Dienstags, 02. Februar 2010, im Bergischen Land erwartet werden, lassen das städtische Gebäudemanagement (GMW) vorsorglich tätig werden. Aufgrund der bereits vorhandenen Schneemengen von bis zu 45 Zentimetern auf den Dächern und dem zu erwartenden Neuschnee sperrte das GMW nun alle rund 100 Hallen der Stadt Wuppertal. Schulen, Vereine und andere Nutzer werden über diesen Umstand bereits informiert.
Fans des Wuppertaler SV Borussia können in der Rückrunde nicht nur im Stadion “live” dabei sein. In Zusammenarbeit mit dem Fan-Portal rot-blau.com bietet der Online-Shop tecstore.net einen Live-Ticker per SMS von allen Spielen der Drittliga-Kicker an. Für 1,49 Euro pro Spieltag erhält man Aufstellung, alle 15 Minuten den Spielverlauf sowie natürlich auch das Endergebnis der jeweiligen Partie.
Kultur & Szene
Wenn Dr. Frankenstein die VillaMedia betritt, dann ist es Zeit für das “Gruseldinner”. Gemeinsam mit Frau Blüchers, Gehilfe Eigor und einigen in die Handlung eingebundenen Gästen erschuf er die “Kreatur”, die sogleich ihr Unwesen trieb. Zum gruseligen Bühnen-Spaß wurden ebenso schmackhafte wie komisch klingende Gerichte serviert.
Hennes Bender las in Barmen aus seinem neuen Ruhrgebiets-Lexikon “Komma lecker bei mich bei” und brachte den Wuppertalern pünktlich zur RUHR.2010 den Ruhrpott ein bisschen näher. Aber die Zuhörer revanchierten sich – und ließen den Comedian in die Geschichte Wuppertals blicken. “Da steigt man echt nicht durch bei eurer Stadt”, musste Bender am Ende trotzdem zugeben.




