19.08.2010, 18.06 Uhr • Leserbrief • Drucken • Trackback • RSS-Feed
Sambatrasse: 68-Jährige sexuell belästigt
Auf der Sambatrasse zwischen Küllenhahn und Sonnborn überfiel ein Unbekannter am Mittwochmorgen, 18. August 2010, eine 68-jährige Frau und versuchte sie sexuell zu belästigen. Er flüchtete schließlich mit ihrem Handy und hinterließ seine Regenjacke.

Die Regenjacke des mutmaßlichen Täters von der Sambatrasse (Foto: Polizei)
Küllenhahn. (red) Auf der Sambatrasse von der Kaisereiche in Richtung Sonnborn war eine 68-Jährige am Mittwochmorgen, 18. August 2010, gegen 08.45 Uhr unterwegs, als sie bemerkte, dass sie von einem unbekannten Mann verfolgt wurde. Der Vermummte überholte die Frau unterhalb der Wegkreuzung, die von der Königshöhe in Richtung Burgholztunnel führt, und bedrohte sie mit zwei Schusswaffen.
Der etwa 25 bis 30 Jahre alte Täter zog sie daraufhin in ein angrenzendes Gebüsch und versuchte dort, die 68-Jährige sexuell zu belästigen. Da die Geschädigte allerdings vehement auf den Mann einredete, ließ dieser letztlich von der Frau ab und flüchtete mit deren Handy.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Täter womöglich gesehen haben. Nach Angaben der Frau sollen zwei Jogger am Tatort vorbei gekommen sein, die den Unbekannten gesehen haben könnten. Der Mann war zirka 1,70 bis 1,75 Meter groß, hatte eine normale Statur, ein rundliches Gesicht, trug eine grüne Regenjacke mit Kapuze (siehe Foto) sowie ein Shirt mit grauen Ärmeln, einen goldenen und einen grauen Fleece-Schal vor dem Mund. Er sprach mit wohl osteuropäischem Akzent.
Hinweise zum Täter, der Tat und der Herkunft der in der Nähe des Tatorts aufgefundenen Regenjacke nimmt das Kriminalkommissariat 12 der Wuppertaler Polizei unter der Rufnummer (0202) 284-0 entgegen. Trotz des Vorfalls befindet Kriminalhauptkommissar Alexander Kresta von der Pressestelle der Wuppertaler Polizei die Sambatrasse für sicher: “Sie ist kein Problemfeld, solche Taten können überall passieren.” Bislang sei kein ähnlicher Fall auf dem beliebten Rad- und Fußweg bekannt, zudem würden regelmäßig Fahrradstreifen der Polizei über die Sambatrasse fahren.
Von: Marcus Müller













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