28.06.2009, 15.19 Uhr • LeserbriefDruckenTrackback RSS-Feed

Polizei-Einsätze während des Langen Tischs

Wuppertal. (ots) In den frühen Morgenstunden des Samstags, 27. Juni 2009, gegen 05.10 Uhr, haben zwei zunächst Unbekannte ein Piratenfloß, welches auf der Wupper im Bereich Islandufer in Wuppertal befestigt war, gestohlen. Das Floß sollte als Requisite für das Piratenfest im Verlauf des Langen Tisches genutzt werden.

Die beiden Männer im Alter von 26 und 27 Jahren lösten die Taue und fuhren mit dem Floß flussabwärts. Die kurze Fahrt endete aber bereits im Bereich Kabelstraße, da sich das Gefährt im Uferbereich verfangen hatten. Da die beiden das Piratenboot nicht selbständig verlassen konnte, mussten sie mit Hilfe der Feuerwehr geborgen werden. Das Boot konnte vom Veranstalter zum Ausstellungsgelände zurück gebracht werden. Die beiden Diebe erbeuteten sich eine Strafanzeige.

Bei der Schlichtung einer Schlägerei von mehreren Personen am Samstagabend, 27. Juni 2009, gegen 22.00 Uhr, an der Sonnborner Straße erlitt eine 35-jährige Polizeibeamtin durch einen Flaschenwurf im Hals- und Schulterbereich eine Prellung. Der alkoholisierte Täter musste für das Strafverfahren zunächst eine Blutprobe abgeben, anschließend wurde er zur Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auf dem Weg dorthin war er sehr aggressiv und bespuckte die Beamten.

Von: Polizei Wuppertal

5 Leserbriefe zum Thema »

  1. Bei der Räumung der Fußgängerbrücke bei der Ohligsmühle kam es zu zwei Zwischenfällen mit Bürgern und der Polizei.

    Gegen 21:00 Uhr wurde zunächst mit Security-Personal, dann unter Polizeieinsatz die Fußgängerbrücke an der Ohligsmühle geräumt. Angeblich sollten die darauf befindlichen Bürger die Brücke zum Einsturz bringen können. Eine Sicherheitsmaßnahme auf Weisung aus dem Rathaus, wie ein Polizeibeamter mitteilte.

    Die Räumung verlief zunächst ruhig, wurde dann allerdings nach Eintreffen der Polizei etwas hektischer. Einige Polizisten wurden sogar Handgreiflich, so wurde ein älterer Herr von einem Beamten mit Gewalt von der Brücke geschoben.

    Ein weiterer Beamter versuchte einen Bürger ebenfalls unter Körpereinsatz von der Brücke zu entfernen, dieser zog jedoch seinen Arm zurück und “wehrte” sich offenbar gegen diese Behandlung. Er wurde darauf von drei Beamten zu Boden gezerrt und mit Handschellen gefesselt abgeführt. Einer der Beamten hatte während dieser Aktion sogar seine Hand an der Waffe. Seine weibliche Begleitung, die ihm zu Hilfe eilte und ihr Getränk auf die wütenden Polizisten schmiss, wurde daraufhin ebenfalls abgeführt.

    Insgesamt eine übertriebene Reaktion die von mir und zahlreichen Augenzeugen mit Unverständnis beobachtet wurde.

    Der Zustand der Fußgängerbrücke scheint wohl schlimmer zu sein als sie aussieht, vielleicht erfahren wir noch von der Stadt, wie Baufällig das Bauwerk wirklich ist. Hoffentlich bricht es beim nächsten Fest nicht zusammen… o

    Christian Janda
    #1, 29.06.2009, 08:36 Uhr
  2. [...] Krasse Geschichte: Wegen Einsturzgefahr mußte eine Wupperbrücke am Samstag-Abend auch wegen Überfüllung geräumt werden. Gegen 21:00 Uhr wurde zunächst mit Security-Personal, dann unter Polizeieinsatz die Fußgängerbrü… [...]

    Baufällige Brücke? at Ölbergisch (Homepage)
    #2, 29.06.2009, 12:58 Uhr
  3. Sehr geehrter Herr Janda, wer gesehen hat, wieviele Personen auf der Brücke an der Ohligsmühle standen, dem war klar, dass sie früher oder später geräumt werden würde. Denn für so viele Personen ist eine solche Brücke nicht ausgelegt. Mit Baufälligkeit hat das nicht unbedingt was zu tun! Auch eine neue und intakte Brücke kann unter einer solchen Last zusammenbrechen. Wenn nicht geräumt worden wäre und etwas passiert wäre, dann wäre der Aufschrei groß gewesen, wieso man nichts getan hätte! Und wer das nicht einsehen möchte, dass es gefährlich ist, wenn so viele Menschen da drauf stehen, der muss halt weggebracht werden, ganz klar. Entweder alle oder keiner, und in dem Fall waren alle sicherer!

    Heinz Meister
    #3, 29.06.2009, 14:18 Uhr
  4. Jupp, Herr Meister, es war auf jeden Fall richtig die Brücke zu Räumen. – Nicht auszudenken wennn ….

    Die Behörden und Einsatzkräfte haben gehandelt um mögliche Gefahren abzuwenden, daß muß man loben!

    engola (Homepage)
    #4, 29.06.2009, 17:30 Uhr
  5. Die Räumung der Brücke an sich ist nichts einzuwenden. Nur die Methoden dabei waren zumindest in den beiden Fällen überzogen.
    Schließlich hatte es sich bei den “abgeführten” um normale Zuschauer gehandelt und nicht um Raudis oder Betrunkene.
    Löblich waren die übrigen Polizisten, die nicht überreagiert, sondern ihren Kopf eingesetzt haben.

    Christian Janda
    #5, 01.07.2009, 15:27 Uhr

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