06.10.2009, 22.55 Uhr • LeserbriefDruckenTrackback RSS-Feed

Lange Ölspur auf der Wuppertaler Talachse

Wuppertal. (red) Einen Großeinsatz mit viel Aufsehen hatte die Feuerwehr am Dienstagmorgen, 06. September 2009, zu bewältigen. Gegen 11.00 Uhr wurde die Leitstelle nämlich von mehreren Autofahrern aus verschiedenen Stadtteilen darüber benachrichtigt, dass sich eine Ölspur quer durch das Tal zog. Diese wurde besonders durch den Regen gut sichtbar.

Die Polizei übernahm die Ermittlungen zum Verursacher der Ölspur, diese verblieben allerdings ergebnislos. Daraufhin rückte zunächst das Öl-Wasser Schlürffahrzeug (ÖWSF) der Wache Barmen aus, um die Ölspur mit einem Bioversal-Wassergemisch zu entfernen. Da sich erst nach weiterer Erkundung die wahre Größe der Ölspur herausstellte, wurde auch der Ölwagen der Wache Elberfeld sowie das Öl-Wasserschlürffahrzeug der Feuerwehr Remscheid nach Wuppertal geordert.

In dieser Zusammenarbeit dieser Spezialfahrzeuge konnte die Ölspur, die sich von der Wiesenstraße in Elberfeld über die Gathe, die B7 bis hin zum Alten Markt, die Carnaper Straße und zur Schützenstraße an der Hauptverwaltung der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) erstreckte, in einer mehr als vierstündigen Reinigungsaktion beseitigt werden. Während des Öl-Einsatzes der Feuerwehr kam es hin und wieder zu kleinen Verkehrsstörungen, sodass sich der Verkehr staute.

Da es sich um keine durchgezogene, sondern um eine Tropfen bildende Ölspur handelte, wurde der ABC-Umweltschutzzug nicht angefordert, da dieser nur bei größeren Flächen bzw. durchgehenden ölhaltigen Verschmutzungen gerufen wird. Gegen 16.00 Uhr war die Ölbeseitigung auf der Talachse abgeschlossen. Insgesamt waren sechs Floriansjünger mit der Beseitigung der langen Ölspur mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

Nachdem die Einsatzkräfte wieder Ihre Stützpunkte erreicht hatten, wurde auf Grund des Neuen Regens eine weitere Ölspur in der Kurvenstraße in Wuppertal-Beyenburg gemeldet. Dort hin rückte erneut das Öl- Wasserschlürffahrzeug aus und entfernte diese innerhalb kürzester Zeit.

Von: Michael Kaspers

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