30.12.2009, 19.22 Uhr • LeserbriefDruckenTrackback RSS-Feed

Ein nachweihnachtliches Benefizkonzert

Die Aktion “Wuppertaler für Wuppertaler” veranstaltete bereits zum vierten Mal ein großes Benefizkonzert in der Immanuelskirche am Wupperfeld. Dessen Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten kommt dem Förderverein Schulmittagessen zugute, der damit die Finanzierung von Essen in der Schule für bedürftige Kinder im Tal übernimmt.

Die Teilnehmer des Benefizkonzerts in der Immanuelskirche (Foto: Till Brühne)

Die Teilnehmer des Benefizkonzerts in der Immanuelskirche (Foto: Till Brühne)

Barmen. (red) Der Förderverein Schulmittagessen, der am 01. Juli 2005 auf Initiative von Oberbürgermeister Peter Jung und der Interessengemeinschaft Wuppertaler Schulen mit Ganztagsbetrieb gegründet wurde, hofft auch in diesem Schuljahr wieder, allen zirka 2.000 Kindern in 41 Grund-, zwei Hauptschulen-, sechs Förder-, fünf Gesamtschulen und einem Gymnasium, ein warmes Mittagessen ermöglichen zu können. Einige Kinder müssten gänzlich auf eine warme Mahlzeit verzichten, wenn sie ihnen in der Schulgemeinschaft nicht gesichert würde, skizziert der Verein den Grund für seine Tätigkeit. Ohne Stärkung und richtige Ehrnährung sind Kinder allerdings nicht leistungsfähig, weil sie sich nicht konzentrieren können. Außerdem fördert die gemeinsame Essenseinnahme das Sozialverhalten.

Schirmherr des von der Aktion “Wuppertaler für Wuppertaler” wieder organisierten Benefizkonzerts in der Immanuelskirche am Wupperfeld war im Jahr 2009 der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Lambert T. Koch. Eine sehr stimmungsvolle, lebendige, kurzweilige und musikalisch anspruchsvolle Veranstaltung erlebten die Konzertbesucher in der ehemaligen Kirche, die nun immer wieder und öfter als Veranstaltungsort genutzt wird. Von vier verschiedenen Bühnen bzw. Ebenen (Emporenmitte, untere Bühne und Orgelempore) aus hörten sie Instrumental- und Vokalmusik sowie Wortbeiträge, teils mit musikalischer Begleitung vorgetragen wurden. Das Gelesene, Gesungene sowie die Instrumentalbeiträge ergaben ein ausgewogenes, harmonisches Programm, schlugen einen großen Stimmungsbogen und begeisterten die Besucher. Einige waren zu Tränen gerührt, als alle Gäste und Künstler am Schluss den Abends “Oh, du Fröhliche” sangen. Aber auch der Humor kam nicht zu kurz, zum Beispiel als die Weihnachtsgeschichte von Paul Decker in Wuppertaler Mundart geschrieben von Herbert Heßler vorgetragen wurde.

Bereits jetzt steht fest, im Jahr 2010 wird es wieder das Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Schulmittagessen geben. Wieder am 29. Dezember und natürlich wieder in der Immanuelskirche. Denn das Musik- und Literaturereignis im Tal hat sich bereits einen festen Platz im Wuppertaler Veranstaltungskalender erkämpft.

Von: Till Brühne

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