11.01.2010, 23.06 Uhr • Leserbrief • Drucken • Trackback • RSS-Feed
RSC flog gegen Genf aus dem Europapokal
Mit einer 4:5-Heimniederlage verabschiedeten sich die Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg aus dem Europapokal. Auch im Rückspiel in der Alfred-Henckels-Halle reichte es gegen Genf letztlich im Vorrunden-Rückspiel nicht zu einem Sieg. Das Team von Trainer Sven Steup versuchte alles, doch konnte sich gegen einen defensiv spielenden Gegner jedoch nicht entscheidend in Szene setzen.

Marko Bernadowitz (mi.) gehörte wieder zu den Aktivsten (Foto: Marcus Müller)
Cronenberg. (red) Die rund 300 Zuschauer, die es trotz Schnee am Samstagabend, 09. Januar 2010, in die Alfred-Henckels-Halle geschafft hatten, konnten mit der Leistung ihres Teams recht zufrieden sein. Zwar hatten die Löwen des RSC Cronenberg im Vorrunden-Rückspiel des CERS-Pokals gegen den RHC Genf knapp mit 4:5 verloren und waren damit aus dem Europapokal ausgeschieden, doch hatte das Team von Trainer Sven Steup besonders in der zweiten Halbzeit alles versucht, um den Drei-Tore-Rückstand aus demâHinspiel in der Schweiz aufzuholen.
Der RSC war gut in die Partie gestartet. Mark Wochnik hatte bereits nach vier Minuten die Führung für die Gastgeber erzielt. Diese hatte allerdings nicht lange Bestand, die Schweizer konterten gefährlich und konnten so durch Roger Moray ausgleichen. Je offener die Cronenberger jedoch das Tor der Gäste bestürmten, desto häufiger boten sich für Genf Chancen zum Kontern. Jordi Ortola schaffte schließlich das überraschende 1:2, das RSC-Kapitän Thomas Haupt durch einen Gewaltschuss allerdings wieder egalisieren konnte. Vor der Pause landete der Spielball dann noch einmal im Tornetz, allerdings wieder im Kasten des gut aufgelegtenâSebastian Wilk. Mit 2:3 ging es in die Kabinen, da Marco Bernadowitz einen Penalty fürs zehnte Teamfoul der Schweizer nicht verwandeln konnte.
Nach dem Seitenwechsel wollten die RSC-Löwen denâHeimsieg erzwingen. Allerdings erhielten die Cronenberger Bemühungen einen Dämpfer, als sich die Gäste des Öfteren in Zweikämpfen fallen ließen und der italienische Schiedsrichter Massimiliano Carmazzi schließlich Jan Velte zum zweiten Mal die Blaue Karte zeigte. Wie auch drei andere Penaltys hielt RSC-Keeper Wilk den Strafstoß, Jerome Desponds sorgte anschließend mit seinem 2:4 für die Vorentscheidung. Lowie Boogers sorgte mit seinem Treffer dann zwar wieder für ein wenig aufkeimende Hoffnung, ein erneuterâKonter-Treffer derâGäste ließ aber auch dem letzten RSC-Fan klar werden, dass das Europapokal-Aus unabwendbar sei. Mit einem durchaus sehenswertenâTreffer sorgte Mark Wochnik in denâSchlussminuten zwar noch für Ergebnsikosmetik, RSC-Präsident Peter Stroucken konnte der Niederlage aber auch etwas Positives abgewinnen: “Nun können wir uns voll auf Meisterschaft und Pokal konzentrieren.”
Von: Marcus MĂŒller












