11.01.2010, 10.14 Uhr • LeserbriefDruckenTrackback RSS-Feed

Titans starten mit Pleite in die Rückrunde

Ein bisschen Hoffnung für die Rückrunde wäre für die Fans der Bundesliga-Volleyballer der Wuppertal Titans drin gewesen, hätte das Team daheim gegen den Tabellenvierten im ersten Spiel des Jahres 2010 in eigener Halle gewonnen. Doch gegen den EnBW TV Rottenburg gab es wieder einmal eine 0:3-Schlappe. Und im Anschluss an die Partie die üblichen Sätze zur “Aufmunterung” vom Manager.

Sonnborn. (red) “Wir haben insbesondere im Angriff nachgelassen”, resümierte ein enttäuschter Titans-Interimstrainer Gergely Chowanski das Spiel gegen Rottenburg. “Da hat es uns auch nicht wahnsinnig geholfen, dass Nathan im dritten Satz mit einiger Verzögerung im Block in den Tritt fand.” Denn bis dahin hatte man außer im ersten Satz kein gutes Spiel gezeigt. Lediglich in der Anfangsphase hatte man mit dem Tabellenvierten mithalten können. Dementsprechend knapp fiel dieser Durchgang mit 26:28 dann auch aus.

Bester Spieler auf Seiten der Wuppertaler war immerhin noch Jesper Jensen. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass der zweite Satz mit 18:25 und schließlich auch der dritte mit 20:25 an die Gäste ging. Eine Niederlage, die zwar schmerzhaft ist, aber noch nicht richtig weh tut. Denn die Titans bleiben trotz des Punktverlustes weiterhin auf Rang neun in der Volleyball-Bundesliga, mit einem Zwei-Punkte-Abstand zu Dürrenberg und Moers. Letztere wiederum hatten in ihrem zeitgleichen Spiel Tabellenführer Friedrichshafen auswärts ein wenig geärgert.

Nach dem Spiel keimte bei Titans-Manager Thorsten Westhoff wieder ein bisschen Hoffnung auf: “Wenn man den Spielstart der Jungs sieht, dann begreift man, was sie wirklich drauf haben.” Allerdings schob er sogleich ein bisschen Kritik nach: “Aber das es darin enden muss, die Souveränität nicht zu nutzen und seinen Stiefel zu spielen ist etwas, was sich mir immer noch nicht ganz erschließt.” Um nicht abzusteigen, müsse allerdings noch “die eine oder andere Schüppe draufgelegt” werden. “Denn unabhängig davon, an was es liegt: Zweite Liga aus Wuppertal wird es jedenfalls mit mir nicht geben”, schickte Westhoff nicht zum ersten Mal eine Warnung an das Team – frei nach dem Motto: “Und täglich grüßt das Murmeltier”…

Von: Marcus Müller

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