29.01.2010, 15.38 Uhr • LeserbriefDruckenTrackback RSS-Feed

Schneefall bekommt dem Wuppertal nicht gut

Nach den anhaltenden Schneefällen am Freitagmorgen, 29. Januar 2010, kam der Busverkehr auf den Höhenlagen von Wuppertal zum Erliegen. Der Winterdienst war im Dauereinsatz, während zahlreiche Lkw-Fahrer mit ihren Wagen im Schnee festsaßen. Auch die Feuerwehr bereitete sich auf mögliche Einsätze im Schnee vor.

Auf den Höhenlagen kam der Verkehr zum Erliegen (Foto: Thorsten Müller)

Auf den Höhenlagen kam der Verkehr zum Erliegen (Foto: Thorsten Müller)

Wuppertal. (red) Andauernder Schneefall sorgt am Freitag, 29. Januar 2010, in Wuppertal für Chaos auf den Straßen. Denn nicht nur, dass sich auf den weißen Straßen zahlreiche Lastwagen festfuhren und Autos nicht mehr an ihnen vorbei kamen. Einige Straßen wurden daraufhin von der Polizei komplett gesperrt. Vielmehr hatten auch die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs mit den Auswirkungen des bereits Tage im Voraus von den Meteorologen angesagten Schneefalls zu kämpfen.

Gegen Mittag stellten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) den Busverkehr auf die Höhenlagen komplett ein. Besonders die Stadtteile Cronenberg und Ronsdorf waren davon betroffen, dort ging nichts mehr. Aber auch auf den nördlichen Hanglagen des Tals gab es einige Verkehrsprobleme, sodass nur auf der Talachse die WSW-Busse verkehren konnten.

Auch der Winterdienst kämpfte gegen die gut 15 Zentimeter Neuschnee an. Allerdings wurden in erster Linie nur die Hauptverkehrsstraßen sowie die Autobahnen geräumt. Auch die Polizei hatte alle Hände voll zu tun und eilte von Einsatz zu Einsatz. Bereits von Donnerstag, 28. Januar 2010, zu Freitag, 29. Januar 2010, hatte es im Wuppertaler Stadtgebiet sieben Verkehrsunfälle aufgrund der Witterungslage gegeben. Dabei war ein 47-Jähriger Beifahrer bei einem Crash auf der Oberheidter Straße in Cronenberg schwer verletzt worden.

Auch die Feuerwehr wurde am Freitagmittag in besondere Alarmbereitschaft versetzt. So wurden zum Beispiel alle Fahrzeuge mit Schneeketten ausgerüstet, um im Ernstfall schnell am Einsatzort zu sein. Zudem wurden Einsatzkräften aus ihren dienstfreien Tagen geholt, um weitere Fahrzeuge besetzen zu können. Mit einem erhöhten Einsatzaufkommen rechnen die Floriansjünger allerdings nicht.

Von: Marcus Müller

2 Leserbriefe zum Thema »

  1. Das war schon ein verschneiter Tag gestern !
    An dieser Stelle einen Dank an alle, die versuchen, diese widrigen Verhältnisse einigermaßen erträglich zu machen !!
    Ich hatte Glück, kam gestern Nachmittag mit der S-Bahn von Düsseldorf und erwischte sofort einen CE-Bus nach Sudberg. Der fuhr nicht wie gewohnt durch, sondern hielt auch an allen anderen Haltestellen.
    Dadurch kam ich gut nach Hause, ohne einige Stationen zurück gehen zu müssen. Dank an die Einsatzverantwortlichen, die hier praxisnah und fahrgastfreundlich entschieden haben.

    Wolfgang
    #1, 30.01.2010, 11:26 Uhr
  2. Hallo Wuppertal,

    Ich schreibe aus Kanada. Hoffentlich ist das wetter schoener geworden und der schee hat aufgehoert. Hier in British Columbien ist es sehr schoen und mild. Die sonne ist am himmel. Also lass es euch gut gehen.

    Norbert Neumann
    #2, 02.02.2010, 21:34 Uhr

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