05.05.2010, 09.05 Uhr • Leserbrief • Drucken • Trackback • RSS-Feed
Wasser aufgesetzt – Küchenzeile fing Feuer
Bei einem Brand in einem Appartementhaus wurden am Dienstagabend, 04. Mai 2010, keine Bewohner verletzt. Eine Küchenzeile aus einer doppelten Herdplatte sowie einem Kühlschrank hatte gegen 22.00 Uhr Feuer gefangen, durch eine schnelle Reaktion der Mieter sowie der Nachbarn konnte Schlimmeres verhindert werden. Das Appartement ist weiterhin bewohn-, die Küche allerdings nicht mehr nutzbar.

Eine Küchenzeile fing in einem Appartement Feuer (Foto: Michael Kaspers)
Elberfeld. (red) Statt eine “heiße Sohle” aufs Parkett zu legen, ging es bei zwei Teilnehmern des internationalen Trainingscamps des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) am Dienstagabend, 04. Mai 2010, in ihrem Einraumappartement am Kleeblatt in der Elberfelder Südstadt am Herd “heiß” her. Nachdem sie etwa eine halbe Stunde zuvor erst ihr Quartier für das dreitägige Trainingslager in der nahegelegenen Historischen Stadthalle bezogen hatten, kam es gegen 22.00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand in der Küchenzeile, die aus einem Kühlschrank und einer doppelten Herdplatt besteht. Die 46-jährige Italienerin und ihr 50-jähriger Landsmann hatten einen Topf mit Wasser aufgesetzt, worauf hin eine Rauchwolke zwischen Arbeitsplatte und Kühlschrank entstand und kurze Zeit später Flammen folgten.
Die Bewohner verließen das Appartement und verständigten die Nachbarn, die umgehend die Feuerwehr alarmierten. Diese rückte mit dem Löschzug Elberfeld sowie einem Rettungswagen zum Kleeblatt aus. Ein Angriffstrupp ging unter Atemschutz in das verrauchte Treppenhaus des denkmalgeschützen Hauses mit einem C-Rohr vor. Vor Ort konnte der Brand dann jedoch mit einem Kleinlöschgerät schnell unter Kontrolle gebracht werden. So entstand weder in dem Appartement noch im restlichen Gebäudeteil ein Löschwasserschaden. Das Treppenhaus wurde anschließend noch quergelüftet und der Brandabschnitt vom Einsatzleiter freigegeben. Die Küchenzeile des Appartements wurde stromlos geschaltet und dem Hauseigentümer übergeben.
Das Appartement ist aufgrund des kleinen Brandschadens weiterhin bewohnbar. Das Haus, das zu einem Wohnkomplex mit Miet-Appartements umgebaut wurde, war zur Zeit des Brandausbruches mit 63 Zimmern und rund 120 Gästen bis auf zwei Zimmer komplett ausgebucht. Während der Löscharbeiten war die Straße Kleeblatt kurzfristig in Richtung Universität gesperrt. Die Linienbusse wurden über den Südstraßenring umgeleitet. Insgesamt waren 15 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen sowie zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Von: Michael Kaspers












