11.07.2010, 15.39 Uhr • Leserbrief • Drucken • Trackback • RSS-Feed
Heißes Wetter sorgte für volles Freibad Mirke
Das Sommerwetter mit Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke nutzten viele Wuppertaler am Samstag, 10. Juli 2010, für einen Besuch im Freibad. An der Mirke waren Liegewiesen und Becken rappelvoll, eine Abkühlung im Wasser tat auch kräftig Not. Bereits bei der Öffnung hatte sich vor der Kasse eine lange Schlange gebildet.

Eine Runde Abkühlung suchten Jung und Alt im Freibad (Foto: Michael Kaspers)
Uellendahl. (red) Als sich am Samstagmorgen, 10. Juli 2010, um 10.00 Uhr die Türen im Freibad Mirke öffneten, standen bereits die ersten Gäste in einer langen Schlange an. Und das, obwohl man die Öffnung aufgrund des schönen Wetters vorgezogen hatte. Bei sonnigen Temperaturen mit bis zu 36 Grad rösteten sich auch auf der angeschlossen Wiese zahlreiche Besucher, die sich die Temperaturen und Sonnenstrahlen im Freien nicht entgehen lassen wollten und ein bisschen Abkühlung im Wasser suchten.
“Das ist für mich ein wahnsinnig tolles Wetter”, freute sich die Uellendahlerin Annemarie Kamps über den heißen Sommer 2010: “Ich liebe die Sonne, da fühlt man sich doch gleich viel besser!” Aber auch die kleinen Wuppertaler kamen an der Mirke voll und ganz auf ihre Kosten: “Wir fahren immer mit unseren beiden Kindern hier her. Das Wasser ist sehr schön flach und alles ist so toll sauber hier. Und die Kinder amüsieren sich hier prächtig”, stimmte Rolf Günzel ein wahres Loblied auf das Freibad an. Schließlich gibt es neben Wasser und Wiese natürlich auch die entsprechende Verpflegung mit Eis und kühlen Getränken.
Gegen 12.00 Uhr wurde es dann im Freibad Mirke so richtig voll. Bis zu 700 Besucher konnten die Verantwortlichen am Samstag, 10. Juli 2010, verzeichnen. Während die kleineren Gäste sich im flachen, 30 Zentimeter tiefen Wasser vergnügten, machte es sich die etwas Älteren im Schwimmerbecken “gemütlich”. Von spektakulären Sprüngen bis hin zu ausgefeilten Choreografien war dabei alles zu beobachten. “Das tut mal so richtig gut, sich abzukühlen”, freute sich Julia Koch, die den “langen” Weg aus Oberbarmen bis zum Freibad Mirke auf sich genommen hatte. Nicht ohne Grund: “Wir haben im Büro keine Klimaanlage, da wünscht man sich schon einmal, dass das Freiband direkt unter dem Fester steht, um direkt rein springen zu können.”
In Spitzenzeiten waren am sonnigen Samstag bis zu fünf Bademeister anwesend, um den Besucheransturm im und am Wasser im Griff zu haben. Hierfür wurden extra Helfer aus anderen städtischen Bädern im Tal rekrutiert, wie etwa dem Stadtbad Ronsdorf. Hierzu wurde bereits einige Kritik laut, warum man aufgrund Personalmangels andere Bäder schließe, um im Freibad genug “Einsatzkräfte” zu haben. Doch wer geht schon bei solch einem Bombenwetter in ein Hallenbad..? Den Gästen an der Mirke gefiel jedenfalls das Open-Air-Schwimmen.
Gerade bei solch heißen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, wie sie derzeit in Wuppertal herrschen, sollte man jedoch auch während des Spaßes im Wasser und dem Sonnen auf der Wiese auf das eigene Wohlbefinden und das der Mitbadegäste aufpassen. Sollte man an einem normalen kühlen Tag bis zu zwei Liter trinken, so muss der Körper aufgrund des starken Schwitzen im Hochsommer bis zu vier Liter Flüssigkeit aufnehmen. Verzichten sollte man auf alkoholische Getränke und lieber Mineralwasser oder isotonische Getränke mit wichtigen Vitaminen bevorzugen. Auch das Eincremen darf vor dem Sonnenbad keinesfalls vergessen werden: So hilft eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 30 mehrmals aufgetragen intensiver, als eine mit Lichtschutzfaktor 60.
Von: Michael Kaspers













Schade, dass das Freibad nun für ein paar Tage geschlossen hat. Schuld sind sachen wie Sonnenmilch im Wasser und Urin. Echt ärgerlich…